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20.02.2017

Geänderte Fällfristen für Bäume und Sträucher

Die Stadt Ahrensburg weist darauf hin, dass seit diesem Jahr auch in Schleswig-Holstein die bisher bereits für das übrige Bundesgebiet gültigen Schonfristen zum Fällen von Gehölzen gelten. Danach ist es in der Zeit vom 01. März bis zum 30. September verboten, Bäume, Knicks, Hecken, Gebüsche und andere Gehölze zu fällen, zu roden, auf den Stock zu setzen oder auf sonstige Weise zu beseitigen.

Die genannte Frist gilt auch für Gehölze, die nicht unter die städtische Baumschutzsatzung fallen und für bereits erteilte Fällgenehmigungen. Letztere werden erst nach dieser Verbotsfrist wirksam, soweit keine akute Gefährdung durch den Baum festgestellt wird. Ob eine akute Gefährdung vorliegt, muss in jedem Fall vor Durchführung der Maßnahme durch die Stadt festgestellt werden. 

Von den Verboten ausgenommen sind lediglich Maßnahmen einer ordnungsgemäßen Forstwirtschaft und im Gartenbau sowie behördlich angeordnete oder zugelassene Maßnahmen, die im öffentlichen Interesse nicht zu anderer Zeit oder auf andere Weise mit dem gleichen Ergebnis durchgeführt werden können. Ausgenommen ist auch die Beseitigung von geringfügigem Gehölzbewuchs zur Verwirklichung von in der Verbotsfrist genehmigten Bauvorhaben. Der übliche Pflegerückschnitt von Hecken und Sträuchern sowie die fachgerechte Kronenpflege von Bäumen fallen nicht unter diese Bestimmung.

Strengere Schutzvorschriften, zum Beispiel für gesetzlich geschützte Biotope oder die Verbotsregelungen für besonders oder streng geschützte Arten sind zu beachten. Auch bei zulässigen Fäll- oder Schnittmaßnahmen ist insbesondere darauf zu achten, dass keine Brut- beziehungswesie Lebensstätten von Vögeln oder besonders geschützten Tierarten (zum Beispiel Fledermäusen) gestört, beschädigt oder zerstört werden.

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