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Ich wollt ich wär kein Huhn

Fotoausstellung des Vereins für Tierrechte e.V.

01.09.2017 bis 29.09.2017
Manfred-Samusch-Straße 5
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Stadt Ahrensburg

Fotoausstellung 2017 wie man mit Eierkonsum verantwortungsvoller umgehen kann. Weniger oder anders ist manchmal mehr.

„Ich wollt ich wär KEIN Huhn!"

Jeder Deutsche isst durchschnittlich 200 Eier im Jahr. Hinzu kommen die „versteckten" Eier in Gebäck, Fertiggerichten, Kosmetika usw. In den Regalen des Supermarkts sieht man es den Eiern nicht an, unter welchen Umständen sie entstanden sind. Verpackungen suggerieren so etwas von Bullerbü: grünes Gras, sattgelbe Butterblumen und dazwischen scharren ein paar braune Hühner. Aber wie sieht die Realität aus?

Vielen Verbrauchern ist es mittlerweile nicht mehr egal, aus welchem Haltungssystem die Eier kommen, die sie essen und aufgrund des Codes können sie sich auch bewusst entscheiden. Aber wissen sie auch, was „Kleingruppe" heißt, wie die Hennen in „Bodenhaltung" leben und wieviel Auslauf ein Huhn in „Freilandhaltung" wirklich hat? Haben sie schon einmal davon gehört, dass den Junghennen die Schnäbel gekürzt werden und welche Folgen das für die Henne hat? Wer macht sich schon Gedanken über die männlichen Küken, die ausgebrütet werden, aber „wertlos" sind, weil sie zur Mast nicht taugen? Unvorstellbar, dass immer noch 50 % aller Eintagsküken kurz nach dem Schlüpfen vergast oder bei lebendigem Leibe geschreddert werden, nur weil sie das falsche Geschlecht haben?

Die Werbung täuscht Landidylle und glückliche Hühner vor, doch die Realität der Agrarindustrie ist anders: Unser Hunger auf billiges Hühnerei hat aus „normalen" Legehennen Eier legende Automaten gemacht. Ihre angeborenen natürlichen Verhaltensbedürfnisse werden kaum oder gar nicht berücksichtigt. Der Stress der Enge, die viel zu zahlreichen Artgenossen, fehlende Beschäftigungsmöglichkeiten, Nährstoffmangel, schlechte Luft- und Lichtverhältnisse und der durch Zucht verursachte Zwang zum Eierlegen bis zur Selbstaufgabe lassen die Tiere krank werden und frühzeitig sterben. Die natürliche Lebenserwartung einer Legehenne beträgt 15 bis 20 Jahre – in der Agrarindustrie ist sie schon nach 15 Monaten ausgelaugt und „schlachtreif".

In der Ausstellung „Ich wollt ich wär KEIN Huhn!" schauen wir hinter die Kulissen, auch wenn dies manchmal erschreckend sein kann. Wir gehen aber auch der Frage nach, ob es überhaupt eine artgerechte Haltung für Legehennen gibt, woran man sie erkennt und wie sie aussehen muss. Und schließlich geben wir Beispiele,

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 08.00-18.00 Uhr, Freitag 08.00-12.00 Uhr

Rathausöffnungszeiten

Montag, Dienstag,Mittwoch und Freitag 8.00 bis 12.00 Uhr
Donnerstag 14.00 bis 18.00 Uhr

Sowie in Ausnahmefällen auch außerhalb der angegebenen Zeiten nach vorheriger telefonischer Vereinbarung

Allgemeine telefonische Auskünfte können (auch außerhalb der Öffnungszeiten) unter der allgemeinen Behördennummer 115 erfragt werden.