Hilfsnavigation
Volltextsuche
Ortsrecht
Seiteninhalt

Richtlinie der Stadt Ahrensburg zur Förderung der Qualifizierung und Vernetzung der Tagespflegestellen in Ahrensburg

Inhaltsverzeichnis

  1. Umfang der Förderung
  2. Voraussetzungen
  3. Auszahlung der Zuwendung, Erstattung der Auslagen
  4. Mitwirkungspflichten
  5. Datenverarbeitung
  6. Inkrafttreten

 

1. Umfang der Förderung

Die Stadt Ahrensburg fördert die in Anknüpfung an die Grundqualifizierung, tätigkeitsorientierte Qualifizierung und die Vernetzung von Tagespflegepersonen in Ahrensburg durch freiwillige Zuwendungen im Rahmen der vorhandenen Haushaltsmittel.

a) Die Stadt Ahrensburg erstattet der Tagespflegeperson die Teilnahmegebühren an Fortbildungsveranstaltungen bis zu einer Höhe von 300 € jährlich und

b) den Jahresmitgliedsbeitrag bis zur Höhe von 100 € im Verein Tagesmütter und –väter Stormarn e. V. auf Nachweis, unter den Voraussetzungen der Ziffer 2.

c) nimmt eine Ahrensburger Tagespflegeperson erfolgreich an dem Weiterbildungsangebot „ Fachkraft für Frühpädagogik“ teil, trägt sie die Hälfte dieser Seminarkosten. Die Stadt Ahrensburg erstattet für dieses Seminar nachrangig zu anderen Fördernden Institutionen maximal bis zu 500 € pro Tagesmutter.

 

2. Voraussetzungen

Die Ahrensburger Tagespflegeperson erhält eine Förderung, wenn

  • sie dem Verein Tagesmütter und -väter Stormarn e. V. angehört,
  • wenigstens 2 Ahrensburger Kinder regelmäßig in einer Woche in wenigstens 10 Monaten im Jahr betreut und mit diesem nicht in einer Haushaltsgemeinschaft lebt und/oder in gerader Linie mit diesen verwandt ist,
  • Anerkannt werden Fortbildungsveranstaltungen zur entwicklungspädagogischen und erzieherischen Qualifizierung, die der Verein Tagesmütter und –väter Stormarn e. V. in Kooperation mit der Ahrensburger Volkshochschule initiiert sowie vereinseigene oder Fortbildungen anderer anerkannter Träger, sofern die VHS Ahrensburg diese nicht anbietet und
  • die Tagespflegeperson in der Anknüpfung an die Grundqualifizierung an wenigstens 4 dieser entwicklungspädagogischen und/oder erziehungsqualifizierenden Fortbildungsveranstaltungen pro Kalenderjahr teilgenommen hat und dieses durch Teilnahmebescheinigung und Rechnungsduplikat nachweist.

 

3. Auszahlung der Zuwendung, Erstattung der Auslagen

Die Bezuschussung erfolgt auf Antrag nach Vorlage der erforderlichen Unterlagen (Teilnahmebescheinigung und Rechnungsduplikat). Liegen nicht alle Unterlagen innerhalb eines Monats nach Antragstellung vor, wird der Antrag abgelehnt. Anträge sind grundsätzlich bis spätestens 15.11. eines Jahres im Fachdienst soziale Einrichtungen der Stadt Ahrensburg einzureichen.

Die Auszahlung erfolgt einmal jährlich am Ende des Kalenderjahres.

 

4. Mitwirkungspflichten

Die Tagespflegepersonen unterliegen der Mitwirkungspflicht nach §§ 60 ff Sozialgesetzbuch I (SGB I). Eine unterlassene Mitwirkungspflicht bei entscheidenden Änderungen kann zu einer unverzüglichen Beendigung der Bewilligung und zu einer Rückzahlungsverpflichtung führen.

 

5. Datenverarbeitung

Die Stadt Ahrensburg erhebt, verwendet und verarbeitet zum Zwecke der Förderung der Tagespflegeperson nach dieser Richtlinie personenbezogene Daten, wie unter anderem Name, Vorname, Wohnort, Geburtsdatum, wöchentliche Betreuungsstunden, Betreuungszeitraum der Kinder. Diese Daten dürfen von der Stadt Ahrensburg nur für den Zweck dieser Richtlinie verwendet werden.

Die Nutzung und Verarbeitung der Daten erfolgt unter Beachtung der Vorschriften des Schleswig-Holsteinischen Gesetzes zum Schutz personenbezogener Informationen (Landesdatenschutzgesetz/LDSG) vom 09.02.2000 in der zurzeit gültigen Fassung.

 

6. Inkrafttreten

Diese Richtlinie tritt zum 01.01.2009 in Kraft.

 

Ahrensburg, 11. Juni 2009

gez. Ursula Pepper
Bürgermeisteri

 

Hier können Sie die Richtlinie als PDF zum Ausdrucken herunterladen.

 

Rathausöffnungszeiten

Montag, Dienstag,Mittwoch und Freitag 08.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag 14.00 - 18.00 Uhr

Sowie in Ausnahmefällen auch außerhalb der angegebenen Zeiten nach vorheriger telefonischer Vereinbarung

Allgemeine telefonische Auskünfte können (auch außerhalb der Öffnungszeiten) unter der allgemeinen Behördenrufnummer 115 erfragt werden.